Leben ist erst die Suche nach sich selbst und dann nach Gleichgesinnten. Leben ist die Suche nach Gleichgesinnten, der Vergleich mit ihnen und die daraus resultierenden Veränderungen seiner selbst. Leben ist stetige Flucht in Fantasiewelten und Leben ist jeder verzweifelte Versuch diese Fantasiewelten auf die Wirklichkeit zu projizieren. Leben ist stetiger Vergleich.
Sonntag, 12. Juni 2011
Mittwoch, 8. Juni 2011
I'm walking on pins and needles
Die Hände gebunden, der Mund zugeklebt. Keine Chance auf Widerstand, keine Hoffnung.
Montag, 6. Juni 2011
Vielleicht ist es falsch vor der Vergangenheit davonzurennen,aber es ist auch nicht richtig sich von ihr kaputt machen zu lassen,denn wer emotionen unterdrückt,der wird spüren,wie sie intensiver wiederkehren.
Der Wolkenschleier kam von dort angeflogen, wo die Sonne sich am Rand des Gebirges festhielt & sich weigerte unter zu gehen, weil auch sie, nur einen Luftzug lang, die Pracht des Mondes bewundern wollte. Und ich schaute zu.Schaute nur in ihre Richtung, weil die Karavane aus Wolken über mir begann sich zu trennen. Faser für Faser schritten sie fort, wurden dünner & der Himmel fauchte gefährlich rot durch sie hindurch. Runter zu mir.Als die Sonne ihr letztes Flimmern zum Abschied sendete, war es, als schwebte ich durch Raum & Zeit.
Nie hätt ich gedacht, dass man mehr sagt als man spricht. Und als dieser Moment da war, den ich mir ja irgendwie wünschte, war ich einfach bereit. Ungefähr wie Schlachtvieh, das darauf wartet, am Haken zu sein. Wenn wir unsre Augen schließen sind wir doch alle allein. Horch, wie wir ihre Namen schreien. Aus Angst vorm Einsamsein. Die Namen derer, um die wir nachts manchmal noch weinen.
You don't want to hurt anymore.But I do,and I'm sorry.
In a society that has destroyed all adventure,the only adventure left is to destroy that society.
Donnerstag, 2. Juni 2011
und mit der 1. träne sucht sich selbst die mascara ihren weg.den,den sie selber bestimmen kann.sie muss nicht funktionieren.
So viel in letzter Zeit.Ich muss immer weiter funktionieren und ich kann nicht mehr.Keiner ist da,der des merkt.Ich geh kaputt an den ganzen Terminen und an dem ganzen Funktionieren. Ich zerbrech. Ich kann nimmer so weiter machen.Ich kann nich mal mehr in Spiegel schauen ohne,dass mir mein inneres Ich sagt "man siehst du scheiße aus". Und ich stimme ihm zu. Ich flüstere entgegen "Ja...Ich weiß..".Es lacht mich aus,streckt mir die Zunge raus.
ich will weg.
How many hearts will die tonight?
Am Schlimmsten ist es,wenn man mitten in der Nacht aufwacht und sich nach einer bestimmten Person sehnt. Man meint,dass es einem in den nächsten 5 Minuten das Herz zerreißt. Schlafen kann man eh nicht mehr,also steht man auf und läuft im Zimmer hin und her.Man geht aufs Klo.Läuft zurück.Setzt sich aufs Bett.Steht wieder auf.Bleibt vor dem Bett stehen.Betrachtet das leere Bett.Stellt sich vor,dass da diese bestimmte Person liegt.Ein kalter Nebel verdeckt diese Vorstellung und man kann sie im Kopf einfach nicht mehr greifen.Man greift in die Tasche,die neben dem Bett liegt.Zieht die L&M Schachtel raus.Fischt mit flinken aber doch müden Fingern eine Zigarette raus.Greift nochmal in die Tasche und sucht nach einem funktionierendem Feuerzeug.Man zündet sich mit eiskalten Fingern die Zigarette an.Man läuft zum Fenster.Macht es auf.Blickt in die kühle Nacht. Die Regentropfen trommeln auf dem Dachfenster um die Wette.Interessiert nicht.Der Mond ist hinter einem Schleier.Es beruhigt,dass nicht nur meine Gedanken von so einem Schleier verdeckt wurden,sondern auch der große runde Mond. Man stellt sich vor,wie diese Person auf einmal hinter einem steht.Man spürt ganz real,wie sich die Hände dieser bestimmten Person um die Hüfte legen.Wie sie einen an die Person heranziehen.Es ist nahezu Wirklichkeit.Man will sich umdrehen.
Die bestimmte Person ist nicht da.
Diese Tatsache sticht wie ein Messer ins Herz und am liebsten würde man die Tränen,die einem lautlos die Wange runterkullern,verfluchen.Man schaut zum leeren Bett.Man meint,die Leere würde einem mit der nackten Hand das Herz herrausreißen.Ein Windstoß lässt das Dachfenster herunterkrachen.Man erschickt und dreht sich um.Der verschleierte Mond lächelt einen an.Man ist nicht mehr alleine.Man legt sich ins Bett und schiebt die kalten Hände unter das Kopfkissen und holt das Foto von dieser bestimmten Person darunter hervor.Man schaut es an.Küsst es.Man drückt es an das Herz und lässt sich ins Kissen plumsen. Man lässt die Zigarette fallen und drückt sie auf dem Boden aus.Die Tränen werden weniger und am Ende ist es nur noch ein leises Wimmern. Man wimmert sich,mit dem Foto ans Herz gedrückt,in den Schlaf.
Ich liebe Dich.
Wird mal wieder Zeit für nen Tapetenwechsel auf meim Blog.
Du bist mein Feuer. Ich verbrenne mich an dir,
doch du ziehst mich trotzdem an. So sehr.
doch du ziehst mich trotzdem an. So sehr.
Weil du meine schattenhaften Lücken füllst mit dem, was du bist. Mit deiner Magie.